Die BDSV - Bundesvereinigung
Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen
e. V. steht für die Erhaltung der Umwelt und die
Schonung von Rohstoffreserven. Die ökologischen Ziele
müssen sich allerdings in ein wirtschaftlich realistisches
und wettbewerbsförderndes Umfeld einfügen lassen.
Ressourcenschonung
Das umweltpolitische Ziel, natürliche Ressourcen zu schonen, kommt dem recyclingfreundlichen Werkstoff Stahl sehr entgegen. Stahlschrotte werden immer wieder – und zwar ohne Qualitätsverlust – in Stahlwerken und Gießereien wie der Primärrohstoff eingesetzt. Durch das Stahlrecycling werden damit knappe Rohstoffvorräte geschont, Energie eingespart, die Umwelt von Rückständen entlastet und erhebliche Kohlendioxid-Emissionen vermieden.
Energieeinsparung
Für jede Tonne Stahlschrott, die an Stelle von Roheisen bei der Stahlerzeugung eingesetzt wird, brauchen 1,5 t Erz nicht abgebaut, 0,5 t Brennstoffe (Kohle, Koks, Schweröl) nicht gefördert und nicht über weite Strecken transportiert zu werden. Auch die dazugehörige ökologische Bilanz kann sich sehen lassen. Gegenüber dem Eisengewinnungsverfahren in Hochöfen und Oxygenkonvertern, die den Großteil an Erzen und Kohle verwenden, beträgt die Energieeinsparung etwa 7 Mio. Steinkohleeinheiten (SKE). Der Einsatz von Stahlschrott vermeidet in Deutschland Kohlendioxid-Emissionen in einer Größenordnung von fast 24 Mio. t.
Umweltschutz
Stahlrecycling ist angewandter Umweltschutz. Es ist Ausdruck des marktwirtschaftlichen Prinzips, mit knappen Ressourcen effizient umzugehen. Stahlrecycling ist aufgrund des intakten Rohstoffkreislaufs Stahl ein Eckpfeiler der Kreislaufwirtschaft. Die Unternehmen der BDSV tragen seit vielen Jahren dazu bei, Standards in der Recyclingtechnik zu setzen. Durch die Rückgewinnung und Aufbereitung von Stahlschrotten wird erheblich zur Ressourcenschonung beigetragen. Die Aufbereitung von Stahl- und NE-Metallschrotten erfreut sich einer langen Tradition. Die zurückgewonnenen Sekundärrohstoffe können in den Stahlwerken und Metallhütten ohne Qualitätsverlust wieder eingeschmolzen werden.
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